Tierhilfe Craiova-Hilfe für rumänische Tiere e.V. 

Die Lage in Craiova

Craiova Innenstadt

Craiova liegt im Süden Rumäniens und sie ist die Hauptstadt des Kreises Dolj in der Walachai. 

Mit einer Einwohnerzahl von 295.000 gehört sie zu den sechs größten Städten in Rumänien.

 

Die Innenstadt ist mit vielen Bäumen und Blumen bepflanzt, ist sehr sauber und schön. Schaut man aber etwas hinter die Kulissen, erkennt man das ein korruptes System Schaden hinterlassen hat. Die Außenbezirke sind geprägt von vielen kleinen Häusern in unterschiedlichen Zuständen und viele Felder. Man erkennt die Armut dort sehr gut, da viele Häuser bei uns als baufällig gelten würden, dort aber Menschen leben.

 

Hundefänger bei der Arbeit

Breasta Shelter

 

Craiova hatte ein großes Problem mit Straßenhunden in der Vergangenheit. Die Bevölkerung forderte Lösungen und die Stadtverwaltung reagierte mit dem Bau des "Breasta Shelter" außerhalb von Craiova.

 

Hundefänger holen die Hunde von den Straßen - oft sehr grausam und gefühlskalt. Die Hunde sterben oft bereits beim einfangen oder werden schwer verletzt. Sie bekommen ein Kopfgeld, wenn sie einen Hund in Breasta abliefern. Es gibt wohl auch "Vermehrer" die Hunde züchten, um sie dann für das Kopfgeld zu verkaufen.

 

Die Hunde bleiben 14 Werktage dort und werden dann getötet - laut Aussagen von Tierschützern nicht im humanen Sinne. Die Betäubung wird beim einschläfern weggelassen, so spart man Geld. Die Hunde ersticken qualvoll bei vollem Bewußtsein, teilweiseüber mehrere Stunden, besonders wenn unterdosiert wurde.

 

Oder sie werden einfach mit Schaufeln und Äxten erschlagen, wenn das "euthanasieren" zu lange dauert. Es gibt auch Berichte, dass die Hunde einfach gegen die Wand geschlagen werden.

 

Für jeden, der Tiere liebt, ist das unfassbar grausam. 

 

Ca. 200 Hunde sind dort im Schnitt interniert und die Tierschützer haben keine Chance alle zu retten. Es waren nach dem Bau im Jahr 2014 über 900 Hunde dort. Sie wurden in Massen getötet.

 

Die Tierschützer vor Ort versorgen die Tiere dort mit Futter und Wasser und säubern auch die Kennel (Zwinger). Den staatlichen Mitarbeitern sind die Tiere egal, da sie ja sowieso sterben und Hunde haben einfach nicht den Stellenwert dort, wie sie ihn bei uns haben. 

Auf diese Weise wird das "Hundeproblem" gelöst und man sieht nicht viele in der Innenstadt. 

 

 

Breasta Shelter

Die Einheimischen

 

Wir haben bei unserem Besuch versucht ins Gespräch mit Einheimischen zu kommenViele scheinen gar nicht zu wissen, was in Breasta passiert. Sie sind froh, dass sich die Situation "verbessert" hat.

 

Auch die Aussage "Wir halten unsere (Rasse)Hunde an Ketten auf dem Grundstück, um die Straßenhunde fern zu halten. Durch das bellen bleiben sie fern"  stimmt nachdenklich. Die Rassehunde werden nicht kastriert, weil man ja mit ihnen züchten kann und durch den Verkauf Geld in die Kasse kommt. Einen Rassehund bekommt man dort für 10 Euro.

 

Sowohl in Craiova als auch in ganz Rumänien muss geholfen werden. Menschen müssen aufgeklärt und sensibler gemacht werden, insbesondere für das Thema Kastration, da dies langfristig hilft. Die Menschen dort müssen lernen, dass auch Hunde fühlende Wesen sind und das Halten eines Hundes Verantwortung mit sich bringt.

 

Das wird ein langer Weg, aber wir treten ihn an mit eurer Hilfe.

 

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